Motivation zum Sport: Wie macht man es zur Gewohnheit?

Motivation zum Sport: Wie macht man es zur Gewohnheit?

Tipps für Motivation zum Sport

Im Blog dieser Woche geht es darum, wie du motiviert bleibst, Sport zu treiben. Aber auch, wie man es sich zur Gewohnheit macht. Motivation zum Sport: Wie bekommst du sie, aber was vielleicht noch wichtiger ist, wie behältst du sie?

Was ist Motivation?

Zunächst einmal ist es gut zu wissen, was Motivation bedeutet. Motivation ist das, was eine Person zu einem bestimmten Verhalten antreibt. Mit anderen Worten: intrinsische Motivation, ein bestimmtes Verhalten auszuführen. In diesem Blog werden wir uns auf die Motivation zum Sport konzentrieren.

Warum ist Motivation so wichtig?

Motivation ist sehr wichtig, wenn du etwas strukturell durchziehen willst. Vor allem, wenn dein Sport wichtig ist. Wenn du aufhörst zu trainieren, gilt die folgende Regel: Stillstand ist Rückschritt. Und das willst du nicht!

Verschiedene Arten von Motivation

Wir unterscheiden zwei Arten von Motivation: intrinsische und extrinsische Motivation. Intrinsische Motivation bedeutet, dass sie aus dir selbst kommt. Extrinsische Motivation kommt aus einer anderen Quelle: YouTube, Menschen, Bücher usw.

Warum sollte man sich für intrinsische Motivation entscheiden?

Extrinsische Motivation ist immer extern und daher vorübergehend. Aber wie kannst du sicherstellen, dass du intrinsisch motiviert bist? Indem du dir zum Beispiel ein Ziel setzt. Ein Ziel zu setzen ist jedoch ein Endpunkt und oft weit weg.

Wir ziehen es vor, auf Routinen und Gewohnheiten zu schauen, auf den Prozess. Wie kannst du den Prozess so anpassen, dass du am Ende deine Motivation für Bewegung steigerst, die Disziplin aufbringst, dich gesund zu ernähren und genügend Entspannung in deinen Tag bringst?

Entwicklung von Routinen und Gewohnheiten

Das American Journal of Lifestyle Medicine hat eine umfangreiche Studie über die Bedeutung von Gewohnheiten und Routine geschrieben. In dieser Studie geht es vor allem um den Lebensstil der Menschen: Wie kann man ihn am nachhaltigsten verändern?

An Apple a day, keeps the doctor away.

Dieser populäre Ausdruck bedeutet, dass es besser ist, jeden Tag ein bisschen was zu tun. Auf diese Weise wird es viel einfacher, eine neue Gewohnheit zu entwickeln, weil sie nicht so groß ist.

Indem du dir eine Gewohnheit machst, stellst du sicher, dass du dich an etwas hältst. Du kannst Gewohnheiten lernen, indem du dein Gehirn trainierst. Das ist der Ort, der bestimmt, welche Gewohnheiten du hast.

Neuroplastizität

Die Neuroplastizität sorgt dafür, dass sich das Gehirn an Entwicklungen und Erfahrungen anpasst. In der Tat schafft dein Gehirn ständig neue Wege. Angenommen, du läufst einmal über ein Stück Gras, dann siehst du am nächsten Tag nicht mehr, wo genau du gelaufen bist. Wenn du jeden Tag den gleichen Weg gehst, wird dieser Weg sichtbar.

Das Gleiche gilt für den Aufbau von Routinen und Gewohnheiten. Wenn du daran gewöhnt bist, jeden Morgen nach dem Aufwachen auf dein Handy zu schauen, ist es sehr schwer, das zu verlernen. Du hast es dir zur Gewohnheit gemacht.

Eine Gewohnheit: mit dem Telefon aufwachen

Das Ziel bei der Schaffung einer neuen Gewohnheit ist also, neue Wege zu schaffen und sie zu stärken. Wie erstellst du also einen neuen Pfad? So klein wie möglich! Fang also nicht an, 6 Mal pro Woche jeweils 1,5 Stunden zu trainieren, sondern beginne mit 30 Minuten zweimal pro Woche. Auf diese Weise bleibt auch die Motivation zur Bewegung höher.

Das Gleiche gilt für deine Ernährung: Probiere nicht alle möglichen neuen Diäten aus, sondern konzentriere dich einfach darauf, mindestens 300 Gramm Gemüse pro Tag zu essen. Sobald du dich daran gewöhnt hast, machst du den nächsten Schritt.

Indem du mit kleinen Schritten beginnst, wirst du mehr und mehr eine Gewohnheit schaffen und du wirst merken, dass es dann sogar schwierig ist, aufzuhören.

Praktisch: Gewohnheiten in kleinen Schritten schaffen

  • Fang damit an, jeden Tag ein bisschen zu tun, anstatt ab und zu viel zu tun. Mache die Aufgabe so klein wie möglich. 15 Minuten Bewegung jeden Tag bringen dich weiter als eine Stunde zweimal pro Woche.
  • Willst du dich gesünder ernähren? Füge einfach zu jeder Mahlzeit Gemüse hinzu.
  • Willst du dich mehr entspannen? Mach das jeden Tag für 1 Minute. Merkst du, dass es „einfach“ wird oder bist du bereit für mehr? Dann dehne dies nach und nach auf mehr aus.

Du hast die Motivation zum Sport verloren?

Jeder ist manchmal demotiviert, etwas zu tun. Selbst die besten Sportler der Welt haben manchmal einfach keine Lust zu trainieren. Aber warum gehen sie? Es ist Teil ihrer Routine, sie haben oft ein Ziel und es ist eine Gewohnheit.

Motivation = Gewohnheit/Routine x Ziel

Du hast keine Lust, nach der Arbeit zu trainieren?

Du kannst das eine nicht ohne das andere haben. Hast du ein Ziel, aber deine Tage sind chaotisch? Dann wirst du sehen, dass deine Arbeit z.B. den Sport wählt.

Hast du eine Routine in deinen Tagen, aber keine Richtung? Dann ist es auch schwierig, dein Ziel zu erreichen. Die Motivation, sich zu bewegen, gesund zu ernähren und sich ausreichend auszuruhen, beginnt mit einer Kombination aus verschiedenen Komponenten.

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